AGB

AGB's

Verträge zwischen Kunden und Reisebüro als Vermittler oderVeranstalter sind in den allgemeinen Reisebürobedingungen geregelt. (Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reisebüros)

Wichtiger Hinweis zur Buchung:

Ihre Buchung muss schriftlich per Email, Fax oder Brief erfolgen und alle Reiserelevanten Daten wie Spielpaarung, Datum, Vor- und Zuname der Reisenden (Schreibweise lt. Reisepaß), bei Kindern unter 12 Jahren Geburtstag, Adresse, Telefon f. Rückfragen enthalten. Ihre Buchung ist ein verbindlicher Auftrag und unterliegt unseren AGB’s. Bitte achten Sie hier vor allem auf die Sonderbestimmungen für Eventreisen. Sie erhalten von uns binnen 24h00 (Werktage) eine schriftliche Bestätigung ob Ihr Buchungswunsch bestätigt werden kann. Mit Bestätigung ist eine Anzahlung fällig.


Zusatz zu den Allgemeinen Reisebedingungen bei Eventreisen

Weiss Touristik, Weiss & Partner GmbH sorgt für die ordnungsgemäße Vermittlung von Sport u. Eventreisen und übernimmt aber darüber hinaus keine Haftung. Bestätigte Reisen können nicht mehr kostenlos storniert werden. Stornokosten können bis zu 100% des Reisebetrages ausmachen. Wir empfehlen daher den Abschluss einer Reise- und Stornoversicherung.

Eventtermine wie z.B. Fußballspiele können kurzfristig seitens der Veranstalter, Vereine, Liga , FIFA oder durch die UEFA ohne Angabe von Gründen verschoben oder Abgesagt werden. Eine Änderung des Spielt- bzw. Veranstaltungstermins oder sogar Absage hat keinen Einfluss auf das gebuchte Reisearrangement selbst und stellt daher keinen Stornogrund dar. Bei Absage des Events werden jedoch die anteiligen Kosten für die Eintrittskarte ersetzt.

Eventuell notwendige Umbuchungskosten für Flüge, zusätzliche Hotelnächte etc. gehen daher zu Lasten des Kunden. Versäumt der Kunden die Veranstaltung im Falle von verspätungen der Verkehrsmittel, übernimmt der Veranstalter keine Haftung. Reisen Sie daher rechtzeitig zur Veranstaltung und planen Sie Verspätungern ein. Wir empfehlen grundsätzlich einen Tag vor der geplanten Veranstaltung anzureisen bzw. erst am Tag nach der Veranstaltung zurück zu reisen.

Allgemeine Reisebedingungen (ARB 1992)

Anpassung an die Novelle zum Konsumentenschutzgesetz BGBI. 247/93

Gemeinsam beraten im Konsumentenpolitischen Beirat des Bundesministers für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz in Entsprechung des § 73 Abs. 1 GewO 1994 und des § 8 der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten in der Fassung 1994 über die Ausübungsvorschriften für das Reisebürogewerbe. Das Reisebüro kann als Vermittler (Abschnitt A) und/oder als Veranstalter (Abschnitt B) auftreten.

Der Vermittler übernimmt die Verpflichtung, sich um die Besorgung eines Anspruchs auf Leistungenanderer (Veranstalter, Transportunternehmen, Hotelier usw.) zu bemühen.

Veranstalter ist das Unternehmen, das entweder mehrere touristische Leistungen zu einem Pauschalpreis anbietet (Pauschalreise/Reiseveranstaltung) oder einzelne touristische Leistungen als Eigenleistungen zu erbringen verspricht und dazu im allgemeinen eigene Prospekte, Ausschreibungen usw. zur Verfügung stellt.

Ein Unternehmen, das als Reiseveranstalter auftritt, kann auch als Vermittler tätig werden, wenn Fremdleistungen vermittelt werden (z. B. fakultativer Ausflug am Urlaubsort), sofern es auf diese Vermittlerfunktion hinweist.

Die nachstehenden Bedingungen stellen jenen Vertragstext dar, zu dem üblicherweise Reisebüros als Vermittler (Abschnitt A) oder als Veranstalter (Abschnitt B) mit ihren Kunden/Reisenden (Anm.: im Sinne des KSchG) Verträge abschließen.

Die besonderen Bedingungen

- der vermittelten Reiseveranstalter,

- der vermittelten Transportunternehmungen (z.B. Bahn, Bus, Flugzeug u.Schiff)

- der anderen vermittelten Leistungsträger

gehen vor.

A. DAS REISEBÜRO ALS VERMITTLER

Die nachstehenden Bedingungen sind Grundlagen des Vertrages (Geschäftsbesorgungsvertrag), den Kunden mit einem Vermittler schließen.

1. Buchung/Vertragsabschluß

Die Buchung kann schriftlich oder (fern)mündlich erfolgen. (Fern-)mündliche Buchungen sollten vom Reisebüro umgehend schriftlich bestätigt werden.

Reisebüros sollen Buchungsscheine verwenden, die alle wesentlichen Angaben über die Bestellung des Kunden unter Hinweis auf die der Buchung zugrundeliegende Reiseausschreibung (Katalog, Prospekt usw.) aufweisen.

Der Vermittler hat im Hinblick auf seine eigene Leistung und auf die von ihm vermittelte Leistung des Veranstalters entsprechend § 8 der Ausübungsvorschriften für das Reisebürogewerbe auf die gegenständlichen ALLGEMEINEN REISEBEDINGUNGEN hinzuweisen, auf davon abweichende Reisebedingungen nachweislich aufmerksam zu machen und sie in diesem Fall vor Vertragsabschluß auszuhändigen.

Soweit Leistungen ausländischer Unternehmer (Leistungsträger, Reiseveranstalter) vermittelt werden, kann auch ausländisches Recht zur Anwendung gelangen.Derjenige, der für sich oder für Dritte eine Buchung vornimmt, gilt damit als Auftraggeber und übernimmt mangels anderweitiger Erklärung die Verpflichtungen aus der Auftragserteilung gegenüber dem Reisebüro (Zahlungen, Rücktritt vom Vertrag usw.). Bei der Buchung kann das Reisebüro eine Bearbeitungsgebühr und eine (Mindest) Anzahlung verlangen. Die Restzahlung sowie der Ersatz von Barauslagen (Telefonspesen, Fernschreibkosten usw.) sind beim Aushändigen der Reisedokumente (dazu gehören nicht Personaldokumente) des jeweiligen Veranstalters oder Leistungsträgers beim Reisebüro fällig. Reiseunternehmungen, die Buchungen entgegennehmen, sind verpflichtet, dem Reisenden bei oder unverzüglich nach Vertragsabschluß eine Bestätigung über den Reisevertrag (Reisebestätigung) zu übermitteln.

2. Informationen und sonstige Nebenleistungen

2.1. Informationen über Paß-, Visa-, Devisen-, Zoll- und gesundheitspolizeiliche Vorschriften

Als bekannt wird vorausgesetzt, daß für Reisen ins Ausland in der Regel ein gültiger Reisepaß erforderlich ist.

Das Reisebüro hat den Kunden über die jeweiligen darüber hinausgehenden ausländischen Paß-, Visa- und gesundheitspolizeilichen Einreisevorschriften sowie auf Anfrage über Devisen- und Zollvorschriften zu informieren, soweit diese in Österreich in Erfahrung gebracht werden können (insbesondere an Hand des TIM). Im übrigen ist der Kunde für die Einhaltung dieser Vorschriften selbst verantwortlich. Nach Möglichkeit übernimmt das Reisebüro gegen Entgelt die Besorgung eines allenfalls erforderlichen Visums. Auf Anfrage erteilt das Reisebüro nach Möglichkeit Auskunft über besondere Vorschriften für Ausländer, Staatenlose sowie Inhaber von Doppelstaatsbürgerschaften.

2.2. Informationen über die Reiseleistung

Das Reisebüro ist verpflichtet, die zu vermittelnde Leistung des Reiseveranstalters oder Leistungsträgers unter Bedachtnahme auf die Besonderheiten des jeweils vermittelten Vertrages und auf die Gegebenheiten des jeweiligen Ziellandes bzw. Zielortes nach bestem Wissen darzustellen.

3. Rechtsstellung und Haftung

Die Haftung des Reisebüros erstreckt sich auf

- die sorgfältige Auswahl des jeweiligen Veranstalters bzw. Leistungsträgers sowie die sorgfältige Auswertung von gewonnenen Erfahrungen;

- die einwandfreie Besorgung von Leistungen einschließlich einer entsprechenden Information des Kunden und Ausfolgung der Reisedokumente;

- die nachweisliche Weiterleitung von Anzeigen, Willenserklärungen und Zahlungen zwischen Kunden und vermitteltem Unternehmen und umgekehrt (wie z. B. von Änderungen der vereinbarten Leistung und des vereinbarten Preises, Rücktrittserklärungen, Reklamationen).

Das Reisebüro haftet nicht für die Erbringung der von ihm vermittelten bzw. besorgten Leistung.

Das Reiseunternehmen hat dem Kunden mit der Reisebestätigung den Firmenwortlaut (Produktname), die Anschrift des Reiseveranstalters und gegebenenfalls eines Versicherers unter einem bekanntzugeben, sofern sich diese Angaben nicht schon im Prospekt, Katalog oder sonstigen detaillierten Werbeunterlagen finden. Unterläßt es dies, so haftet es dem Kunden als Veranstalter bzw. Leistungsträger.

4. Leistungsstörungen

Verletzt das Reisebüro die ihm aus dem Vertragsverhältnis obliegenden Pflichten, so ist es dem Kunden zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet, wenn es nicht beweist, daß ihm weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit zur Last fallen. Für Vertragsverletzungen auf Grund minderen Verschuldens ist das Reisebüro dem Kunden zum Ersatz eines daraus entstandenen Schadens bis zur Höhe der Provision des vermittelten Geschäftes verpflichtet.

B. DAS REISEBÜRO ALS VERANSTALTER

Die nachstehenden Bedingungen sind Grundlagen des Vertrages - in der Folge Reisevertrag genannt -, den Buchende mit einem Veranstalter entweder direkt oder unter Inanspruchnahme eines Vermittlers schließen. Für den Fall des Direktabschlusses treffen den Veranstalter die Vermittlerpflichten sinngemäß.Der Veranstalter anerkennt grundsätzlich die gegenständlichen ALLGEMEINEN REISEBEDINGUNGEN, Abweichungen sind in allen seinen detaillierten Werbeunterlagen gemäß § 8 der Ausübungsvorschriften ersichtlich gemacht.

1. Buchung/Vertragsabschluß

Der Reisevertrag kommt zwischen dem Buchenden und dem Veranstalter dann zustande, wenn Übereinstimmung über die wesentlichen Vertragsbestandteile (Preis, Leistung und Termin) besteht.

Dadurch ergeben sich Rechte und Pflichten für den Kunden.

Mit dem Tastenklick auf 'Buchen' und der zuvor erfolgten Eingabe der persönlichen Kreditkartennummer dokumentiert der Kunde sein Einverständnis mit den Vertragsbedingungen und der Vertrag gilt als abgeschlossen.

2. Wechsel in der Person des Reiseteilnehmers

Ein Wechsel in der Person des Reisenden ist dann möglich, wenn die Ersatzperson alle Bedingungen für die Teilnahme erfüllt und kann auf zwei Arten erfolgen.

2.1. Abtretung des Anspruchs auf Reiseleistung

Die Verpflichtungen des Buchenden aus dem Reisevertrag bleiben aufrecht, wenn er alle oder einzelne Ansprüche aus diesem Vertrag an einen Dritten abtritt. In diesem Fall trägt der Buchende die sich daraus ergebenden Mehrkosten.

2.2. Übertragung der Reiseveranstaltung

Ist der Kunde gehindert, die Reiseveranstaltung anzutreten, so kann er das Vertragsverhältnis auf eine andere Person übertragen. Die Übertragung ist dem Veranstalter entweder direkt oder im Wege des Vermittlers binnen einer angemessenen Frist vor dem Abreisetermin mitzuteilen. Der Reiseveranstalter kann eine konkrete Frist vorweg bekanntgeben. Der Überträger und der Erwerber haften für das noch unbeglichene Entgelt sowie gegebenenfalls für die durch die Übertragung entstandenen Mehrkosten zu ungeteilter Hand.

3. Vertragsinhalt, Informationen und sonstige Nebenleistungen

Über die auch den Vermittler treffenden Informationspflichten (nämlich Informationen über Paß-, Visa-, Devisen, Zoll- und gesundheitspolizeiliche Einreisevorschriften) hinaus hat der Veranstalter in ausreichender Weise über die von ihm angebotene Leistung zu informieren. Die Leistungsbeschreibungen im zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Katalog bzw. Prospekt sowie die weiteren darin enthaltenen Informationen sind Gegenstand des Reisevertrages, es sei denn, daß bei der Buchung anderslautende Vereinbarungen getroffen wurden. Es wird aber empfohlen, derartige Vereinbarungen unbedingt schriftlich festzuhalten.

4. Reisen mit besonderen Risken

Bei Reisen mit besonderen Risken (z.B. Expeditionscharakter) haftet der Veranstalter nicht für die Folgen, die sich im Zuge des Eintrittes der Risken ergeben, wenn dies außerhalb seines Pflichtenbereiches geschieht. Unberührt bleibt die Verpflichtung des Reiseveranstalters, die Reise sorgfältig vorzubereiten und die mit der Erbringung der einzelnen Reiseleistungen beauftragten Personen und Unternehmen sorgfältig auszuwählen.

5. Rechtsgrundlagen bei Leistungsstörungen

5.1. Gewährleistung

Der Kunde hat bei nicht oder mangelhaft erbrachter Leistung einen Gewährleistungsanspruch. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, daß ihm der Veranstalter an Stelle seines Anspruches auf Wandlung oder Preisminderung in angemessener Frist eine mangelfreie Leistung erbringt oder die mangelhafte Leistung verbessert. Abhilfe kann in der Weise erfolgen, daß der Mangel behoben wird oder eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung, die auch die ausdrückliche Zustimmung des Kunden findet, erbracht wird.

5.2. Schadenersatz

Verletzen der Veranstalter oder seine Gehilfen schuldhaft die dem Veranstalter aus dem Vertragsverhältnis obliegenden Pflichten, so ist dieser dem Kunden zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. Soweit der Reiseveranstalter für andere Personen als seine Angestellten einzustehen hat, haftet er - ausgenommen in Fällen eines Personenschadens - nur, wenn er nicht beweist, daß diese weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit treffen. Außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit trifft den Reiseveranstalter keine Haftung für Gegenstände, die üblicherweise nicht mitgenommen werden, außer er hat diese in Kenntnis der Umstände in Verwahrung genommen. Es wird daher dem Kunden empfohlen, keine Gegenstände besonderen Werts mitzunehmen.

5.3. Mitteilung von Mängeln

Der Kunde hat jeden Mangel der Erfüllung des Vertrages, den er während der Reise feststellt, unverzüglich einem Repräsentanten des Veranstalters mitzuteilen. Dies setzt voraus, daß ihm ein solcher bekanntgegeben wurde und dieser an Ort und Stelle ohne nennenswerte Mühe erreichbar ist. Die Unterlassung dieser Mitteilung ändert nichts an den unter 5.1. beschriebenen Gewährleistungsansprüchen des Kunden. Sie kann ihm aber als Mitverschulden angerechnet werden und insofern seine eventuellen Schadenersatzansprüche schmälern. Der Veranstalter muß den Kunden aber schriftlich entweder direkt oder im Wege des Vermittlers auf diese Mitteilungspflicht hingewiesen haben. Ebenso muß der Kunde gleichzeitig darüber aufgeklärt worden sein, daß eine Unterlassung der Mitteilung seine Gewährleistungsansprüche nicht berührt, sie allerdings als Mitverschulden angerechnet werden kann. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, in Ermangelung eines örtlichen Repräsentanten entweder den jeweiligen Leistungsträger (z. B. Hotel, Fluggesellschaft) oder direkt den Veranstalter über Mängel zu informieren und Abhilfe zu verlangen.

5.4. Haftungsrechtliche Sondergesetze

Der Veranstalter haftet bei Flugreisen unter anderem nach dem Warschauer Abkommen und seinem Zusatzabkommen, bei Bahn- und Busreisen nach dem Eisenbahn- und Kraftfahrzeughaftpflichtgesetz.

6. Geltendmachung von allfälligen Ansprüchen

Um die Geltendmachung von Ansprüchen zu erleichtern, wird dem Kunden empfohlen, sich über die Nichterbringung oder mangelhafte Erbringung von Leistungen schriftliche Bestätigungen geben zu lassen bzw. Belege, Beweise, Zeugen zu sichern. Gewährleistungsansprüche können nur innerhalb von 6 Monaten geltend gemacht werden. Schadenersatzansprüche verjähren nach 3 Jahren. Es empfiehlt sich im Interesse des Reisenden, Ansprüche unverzüglich nach Rückkehr von der Reise direkt beim Veranstalter oder im Wege des vermittelnden Reisebüros geltend zu machen, da mit zunehmender Verzögerung mit Beweisschwierigkeiten zu rechnen ist.

7. Rücktritt vom Vertrag

7.1. Rücktritt des Kunden vor Antritt der Reise

(Bitte beachten dass die Stornobedingungen bei Event und Sonderreisen von den normalen AGB’s wesentlich abweichen können. Informationen dazu zu Beginn dieser AGB’s)

a) Rücktritt ohne Stornogebühr

Abgesehen von den gesetzlich eingeräumten Rücktrittsrechten kann der Kunde, ohne daß der Veranstalter gegen ihn Ansprüche hat, in folgenden, vor Beginn der Leistung eintretenden Fällen zurücktreten:Wenn wesentliche Bestandteile des Vertrages, zu denen auch der Reisepreis zählt erheblich geändert werden.

In jedem Fall ist die Vereitelung des bedungenen Zwecks bzw. Charakters der Reiseveranstaltung, sowie eine gemäß Abschnitt 8.1. vorgenommene Erhöhung des vereinbarten Reisepreises um mehr als 10 Prozent eine derartige Vertragsänderung. Der Veranstalter ist verpflichtet, entweder direkt oder im Wege des vermittelnden Reisebüros dem Kunden die Vertragsänderung unverzüglich zu erklären und ihn dabei über die bestehende Wahlmöglichkeit entweder die Vertragsänderung zu akzeptieren oder vom Vertrag zurückzutreten, zu belehren; der Kunde hat sein Wahlrecht unverzüglich auszuüben.

Sofern den Veranstalter ein Verschulden am Eintritt des den Kunden zum Rücktritt berechtigenden Ereignisses trifft, ist der Veranstalter diesem gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet.

b) Anspruch auf Ersatzleistung

Der Kunde kann, wenn er von den Rücktrittsmöglichkeiten laut lit. a nicht Gebrauch macht und bei Stornierung des Reiseveranstalters ohne Verschulden des Kunden, an Stelle der Rückabwicklung des Vertrages dessen Erfüllung durch die Teilnahme an einer gleichwertigen anderen Reiseveranstaltung verlangen, sofern der Veranstalter zur Erbringung dieser Leistung in der Lage ist. Neben dem Anspruch auf ein Wahlrecht steht dem Kunden auch ein Anspruch auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung des Vertrages zu, sofern nicht die Fälle des 7.2. zum Tragen kommen.

c) Rücktritt mit Stornogebühr

Die Stornogebühr steht in einem prozentuellen Verhältnis zum Reisepreis und richtet sich bezüglich der Höhe nach dem Zeitpunkt der Rücktrittserklärung und der jeweiligen Reiseart. Als Reisepreis bzw. Pauschalpreis ist der Gesamtpreis der vertraglich vereinbarten Leistung zu verstehen. Der Kunde ist in allen nicht unter lit. a genannten Fällen gegen Entrichtung einer Stornogebühr berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Im Falle der Unangemessenheit der Stornogebühr kann diese vom Gericht gemäßigt werden.

Es gelten die jeweils vom Veranstalter vorgegebenen Stornobedingungen und Sätze, welche mittel Buchungsbesätigung bekannt gegeben werden. Werden keine gesonderten Bedingungen angeführt, gelten die folgenden Sätze.

bis 30. Tag vor Reiseantritt.................................................................10%

ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt......................................................25%

ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt........................................................50%

ab 9.Tag bis 4.Tag vor Reiseantritt.......................................................65%

ab 3. Tag vor Reiseantritt................................. ..................................85%

Für Hotelunterkünfte, Ferienwohnungen, Schiffsreisen, Bus-Eintagesfahrten, Sonderzüge und Linienflugreisen zu Sondertarifen gelten besondere Bedingungen. Diese sind im Detailprogramm anzuführen.

Wenn die Reise vom Kunden storniert wird, ist Uniglobe Master Travel berechtigt, den vereinbarten Stornobetrag nach den oben stehenden Sätzen bzw. lt. Vertragsvereinbarung von der Kreditkarte des Kunden abzubuchen. Der Kunde wird über diesen Vorgang von uns informiert.

Wir empfehlen unseren Kunden, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.

Rücktrittserklärung

Beim Rücktritt vom Vertrag ist zu beachten:

Der Kunde (Auftraggeber) kann jederzeit dem Reisebüro, bei dem die Reise gebucht wurde, mitteilen, daß er vom Vertrag zurücktritt. Bei einer Stornierung empfiehlt es sich, dies

- mittels eingeschriebenen Briefes oder

- persönlich mit gleichzeitiger schriftlicher Erklärung

zu tun.

d) No-show

No-show liegt vor, wenn der Kunde der Abreise fernbleibt, weil es ihm am Reisewillen mangelt oder wenn er die Abreise wegen einer ihm unterlaufenen Fahrlässigkeit oder wegen eines ihm widerfahrenen Zufalls versäumt.

In Abweichung zu den ARB 92 gilt beim No-show ein Stornosatz von 100% als vereinbart.

Im Falle der Unangemessenheit der obgenannten Sätze können diese vom Gericht im Einzelfall gemäßigt werden.

7.2. Rücktritt des Veranstalters vor Antritt der Reise

a) Der Veranstalter wird von der Vertragserfüllung befreit, wenn eine in der Ausschreibung von vornherein bestimmte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird und dem Kunden die Stornierung innerhalb der in der Beschreibung der Reiseveranstaltung angegebenen oder folgenden Fristen schriftlich mitgeteilt wurde:

- bis zum 20. Tag vor Reiseantritt bei Reisen von mehr als 6 Tagen,

- bis zum 7. Tag vor Reiseantritt bei Reisen von 2 bis 6 Tagen,

- bis 48 Stunden vor Reiseantritt bei Tagesfahrten.

Trifft den Veranstalter an der Nichterreichung der Mindestteilnehmerzahl ein über die leichte Fahrlässigkeit hinausgehendes Verschulden, kann der Kunde Schadenersatz verlangen; dieser ist mit der Höhe der Stornogebühr pauschaliert. Die Geltendmachung eines diesen Betrag übersteigenden Schadens wird nicht ausgeschlossen.

b) Die Stornierung erfolgt auf Grund höherer Gewalt, d.h. auf Grund ungewöhnlicher und unvorhersehbarer Ereignisse, auf die derjenige, der sich auf höhere Gewalt beruft, keinen Einfluß hat und deren Folgen trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht hätten vermieden werden können.

Hiezu zählt jedoch nicht die Überbuchung, wohl aber staatliche Anordnungen, Streiks, Krieg oder kriegsähnliche Zustände, Epidemien, Naturkatastrophen usw.

c) In den Fällen a) und b) erhält der Kunde den eingezahlten Betrag zurück.

7.3. Rücktritt des Veranstalters nach Antritt der Reise

Der Veranstalter wird von der Vertragserfüllung dann befreit, wenn der Kunde im Rahmen einer Gruppenreise die Durchführung der Reise durch grob ungebührliches Verhalten, ungeachtet einer Abmahnung, nachhaltig stört.In diesem Fall ist der Kunde, sofern ihn ein Verschulden trifft, dem Veranstalter gegenüber zum Ersatz des Schadens verpflichtet.

8. Änderungen des Vertrages

8.1. Preisänderungen

Der Veranstalter behält sich vor, den mit der Buchung bestätigten Reisepreis aus Gründen, die nicht von seinem Willen abhängig sind, zu erhöhen, sofern der Reisetermin mehr als zwei Monate nach dem Vertragsabschluß liegt. Derartige Gründe sind ausschließlich die Änderung der Beförderungskosten - etwa der Treibstoffkosten - der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Landegebühren, Ein- oder Ausschiffungsgebühren in Häfen und entsprechende Gebühren auf Flughäfen oder die für die betreffende Reiseveranstaltung anzuwendenden Wechselkurse. Bei einer Preissenkung aus diesen Gründen ist diese an den Reisenden weiterzugeben. Innerhalb der Zweimonatsfrist können Preiserhöhungen nur dann vorgenommen werden, wenn die Gründe hiefür bei der Buchung im einzelnen ausgehandelt und am Buchungsschein vermerkt wurden. Ab dem 20. Tag vor dem Abreisetermin gibt es keine Preisänderung. Eine Preisänderung ist nur dann zulässig, wenn bei Vorliegen der vereinbarten Voraussetzungen auch eine genaue Angabe zur Berechnung des neuen Preises vorgesehen ist. Dem Kunden sind Preisänderungen und deren Umstände unverzüglich zu erklären. Bei Änderungen des Reisepreises um mehr als 10 Prozent ist ein Rücktritt des Kunden vom Vertrag ohne Stornogebühr jedenfalls möglich (siehe Abschnitt 7.1.a.).

8.2. Leistungsänderungen nach Antritt der Reise

- Bei Änderungen, die der Veranstalter zu vertreten hat, gelten jene Regelungen, wie sie in Abschnitt 5 (Rechtsgrundlagen bei Leistungsstörungen) dargestellt sind.

- Ergibt sich nach der Abreise, daß ein erheblicher Teil der vertraglich vereinbarten Leistungen nicht erbracht wird oder nicht erbracht werden kann, so hat der Veranstalter ohne zusätzliches Entgelt angemessene Vorkehrungen zu treffen, damit die Reiseveranstaltung weiter durchgeführt werden kann. Können solche Vorkehrungen nicht getroffen werden oder werden sie vom Kunden aus triftigen Gründen nicht akzeptiert, so hat der Veranstalter ohne zusätzliches Entgelt gegebenenfalls für eine gleichwertige Möglichkeit zu sorgen, mit der der Kunde zum Ort der Abreise oder an einen anderen mit ihm vereinbarten Ort befördert wird. Im übrigen ist der Veranstalter verpflichtet, bei Nichterfüllung oder mangelhafter Erfüllung des Vertrages dem Kunden zur Überwindung von Schwierigkeiten nach Kräften Hilfe zu leisten.

9. Auskunftserteilung an Dritte

Auskünfte über die Namen der Reiseteilnehmer und die Aufenthaltsorte von Reisenden werden an dritte Personen auch in dringenden Fällen nicht erteilt, es sei denn, der Reisende hat eine Auskunftserteilung ausdrücklich gewünscht. Die durch die Übermittlung dringender Nachrichten entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Kunden. Es wird daher den Reiseteilnehmern empfohlen, ihren Angehörigen die genaue Urlaubsanschrift bekanntzugeben.

10.Zusatz zu den Allgemeinen Reisebürobedingungen

Terminänderung

Veranstaltungen wie Fussballspiele können kurzfristig vom Verein, der FIFA oder durch die UEFA verschoben werden kann. Der Käufer ist selbst dafür verantwortlich sich zu informieren wann das Spiel oder die Veranstaltung definitiv stattfindet. Über Internet, Zeitungen, Teletext, Radio, vor Ort , Hotel - Rezeption, sind nur einige der Möglichkeiten die der Käufer nützen kann um sich zu informieren wann und wo das Fußballspiel oder das Event stattfindet. Eine Änderung des Spieltermines hat keinen Einfluß auf das gebuchte Reisearrangement und stellt daher keinen Stornogrund dar. Eventuell notwendige Umbuchungskosten, zusätzliche Hotelnächte etc.. gehen daher zu Lasten des Kunden. Der Vermittler wird sich jedoch bemühen, diese Kosten so gering wie möglich zu halten. Aus diesen, aber auch aus touristischen Gründen wird empfohlen, bereits einen Tag vor der Veranstaltung anzureisen und erste am nächsten Tag nach der Veranstaltung zurückzureisen

Erstattung von Eintrittskarten

Ob Ticket für abgesagte oder verlegte Veranstaltungen erstattet werden, liegt beim jeweiligen Eventveranstalter. Eine Refundierung kann jedoch nur erfolgen, wenn die Originalkarten innerhalb von 14 Tagen dem Reisemittler retourniert wurden. Bei Verlust des Tickets ist keine Rückerstattung möglich. Bei einer Rückerstattung des Kaufpreise werden keine Bearbeitungs- und Versandgebühren zurückgezahlt.

Verkaufspreise

Die Verkaufspreise können unter Umständen erheblich von dem auf den Eintrittskarten aufgedruckten Preis abweichen, da ein Bezug von begehrten Karten nicht immer direkt beim Veranstalter erfolgen kann. Die Kartenpreise beinhalten Vermittlungsgebühren sowie Vorverkaufsgebühr und/oder fremde Agenturgebühren sowie Bezugskosten. Hierdurch können sich starke Abweichengen vom aufgedruckten Kartenpreis ergeben. Diese Abweichungen können, insbesondere bei der Beschaffung von bereits ausverkauften und besonders stark nachgefragte Veranstaltungen und damit verbundenem hohen Marktwert, erheblich sein.

Nur bezahlte Eintrittskarten werden versandt. Der Versand der Eintrittskarten erfolgt auf Kosten und Risiko des Bestellers. Der Besteller trägt auch das Risiko für aufgrund verspäteten Zahlungseingangs eintretende Lieferverspätungen. Der Besteller trägt ebenfalls das Risiko für die Zustellung der Eintrittskarten (z.B. Lieferanschrift unkorrekt). Bei diversen Veranstaltungen kann es zu Hotelhinterlegungen kommen. In Ausnahmefällen kann es auch zu vor Ort Übergaben kommen. Wenn ein solcher Fall eintritt, werden Sie darauf hingewiesen und Sie erhalten die Eintrittskarten von einer von uns beauftragten Agentur vor Ort. Dies kann auch bedeuten das der Besteller das Ticket rechtzeitig, direkt vor dem Stadion erhält. Weiss Touristik, Weiss & Partner GmbH sorgt für die ordnungsgemäße Vermittlung von Sport u. Eventreisen und übernimmt aber darüber hinaus keine Haftung. Bestätigte Karten können nicht mehr retourniert werden. Eventtermine wie z.B. Fußballspiele können kurzfristig seitens der Veranstalter, Vereine, Liga , FIFA oder durch die UEFA ohne Angabe von Gründen verschoben oder Abgesagt werden. Eine Änderung des Spielt- bzw. Veranstaltungstermines oder sogar Absage hat keinen Einfluß auf das gebuchte Reisearrangement selbst und stellt daher keinen Stornogrund dar. Bei Absage werden jedoch die Kosten für die Eintrittskarte ersetzt. Eventuell notwendige Umbuchungskosten für Flüge, zusätzliche Hotelnächte etc. gehen daher zu Lasten des Kunden. Weiss Touristik wird sich jedoch bemühen, diese Kosten so gering wie möglich zu halten. Aus diesen, aber auch aus touristischen Gründen wird empfohlen, bereits einen Tag vor der Veranstaltung anzureisen und erst am nächsten Tag nach der Veranstaltung zurückzureisen.

Geänderte Storno und Zahlungsbedingungen gegenüber den Allgemeinen Reisebürobedingungen. Eventreisen unterliegen strengen Stornobedingungen. Nach Bestätigung der Reise fallen bis zu 100% Stornokosten an. Der Stornosatz hängt vom Zeitpunkt des Stornos ab. Wir empfehlen den Abschluß einer Reisestornoversicherung, um im Krankheitsfall vor finanziellen Schaden geschützt zu sein.

Die Buchung der Eintrittskarten und die damit verbundenen Kartenbestellungen sind verbindlich. Stornierung und Umtausch sind leider nicht möglich. Sie können jedoch einen Ersatzkunden nennen und somit die eventuelle Stornogebühren reduzieren. Dies setzt jedoch immer das Einverständnis der Ticketagentur voraus.

Weiss und Partner GmbH ist lediglich der Vermittler der Eintrittskarten. Bei Unmöglichkeit der Kartenlieferung aufgrund von außergewöhnlich, von uns nicht zu vertretenden Umständen, behalten wir uns ein außerordentliches Rücktrittsrecht vor. Weitergehende Ansprüche des Kunden bestehen nicht. In diesem Falle werden sämtliche bereits geleistete Zahlungen ohne Abzüge zurückerstattet.

Der Besteller erklärt ausdrücklich mit seiner Bestellung das er mit den Vermittlungsbedingungen einverstanden ist.

Alle Reiseveranstalter, Agenturen, Vermittler, Wiederverkäufer und deren Mitarbeiter sind verpflichtet die Vermittlungsbedingungen an den Besteller/Käufer der Eintrittskarte weiterzureichen.

Mündliche Vereinbarungen gelten als nicht getroffen. Änderungen und Ergänzungen der Bestellung oder der Vermittlungsbedingungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

Beanstandungen sind innerhalb von 10 Tagen nach Veranstaltung schriftlich mitzuteilen.

Gerichtsstand ist Graz/Österreich